Die Sonne lacht, das Thermometer klettert und die Eisdielen locken – mit coolen Freizeitideen behält man während des Sommers in Berlin einen kühlen Kopf.

Im Sommer spielt sich das Leben Berlins auf den Straßen, Dächern und in der Natur ab, denn in der unbeschwerten Jahreszeit werden Badeseen, Flüsse, Rooftop-Bars und Stadtparks erobert. Wo lässt es sich bei schönem Wetter auch besser mit cremigem Eis, kaltem Bier, beim Grillen und beim Probieren exotischer Delikatessen aushalten?

Das Frühstück ist ja bekanntlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Aber was soll man essen, wenn es morgens schon heiß ist? Am besten etwas Leichtes und gleichzeitig Sättigendes wie Quinoa-Müsli mit frischen Früchten im Café Silo. Oder doch lieber herzhaft? Dann verheißen die kreativ gefüllten Bagels, z.B. mit gegrilltem Gemüse und hausgemachtem Humus, im Wahrhaft Nahrhaft Gaumenfreuden. Wenn das Thermometer steigt, darf Eis auf keinen Fall fehlen. Das Schlemmerviertel Friedrichshain hält zahllose Eisdielen, mit sowohl klassischen als auch ausgefallenen Sorten bereit, um die gefrorene Sünde zu naschen. Ob Walnuss-Salbei im Eispiraten, Cashew-Dattel im Balaram oder Erdbeere-Prosecco bei Paletas – die Geschmacksrichtungen sind fast unendlich.

 

 

Was gibt es Schöneres als im Sommer in Berlin ins kühle Nass zu springen, faul in der Sonne zu liegen und sich aktivem Freizeitspaß – oder auch nicht – zu widmen? Genau, nichts! Rund um Berlin wartet zum Glück eine große Auswahl an Badeoasen auf Sonnenhungrige und Abkühlungsuchende. Zu den beliebtesten Seen zählt der Schlachtensee im Südwesten der Metropole. Sein Nordufer liegt direkt am Waldrand, sodass auf den saftiggrünen Wiesen auch immer ein schattiges Plätzchen vorhanden ist. Sollte der Nachwuchs zwischendurch genug vom Wasser haben gibt es Spielplätze, auf denen auch im Trockenen herumgetollt werden kann.

 

 

Ist das noch Berlin oder schon Venedig? Das könnte man sich auf den Lagunen und verzweigten Wasserkanälen zwischen Rahnsdorf und Hessenwinkel fragen. Auf geselligen Partyflößen mit Sonnendeck, Stereoanlage und Grill erkunden Freunde feucht-fröhlich die ausgedehnte Fluss- und Seenlandschaft vom Müggelsee über die Havel bis hin zum Tegeler See. Die Boote sind leicht und ohne Führerschein für jedermann zu steuern. Und möchte keiner der Kapitän sein, wird einfach ein Skipper dazu gebucht, sodass sich alle Feierlustigen zurücklehnen können. Damit der Floßspaß am Abend nicht enden muss, können die wahlweise schick, leger oder urig gestalteten Wassergefährte auch über die Nacht gemietet werden.

 

 

Ein Meer aus kunterbunten Sonnenschirmen, exotische Essensgerüche und lebhaftes Treiben – ein südostasiatischer Markt wie er Postkarten ziert. Und das mitten in der deutschen Hauptstadt. Jeden Sommer in Berlin verwandelt sich der Preußenpark von Freitag bis Sonntag in die Thaiwiese und lockt probierfreudige Feinschmecker mit Papaya-Salat, Frühlingsrollen, Kokos-Garnelenspiesen und zuckersüßen Tropenfrüchten. Mutige knabbern als Beilage frittierte Insekten. Wer sich einmal durchs Schlaraffenland gefuttert hat, lässt sich noch bei einer traditionellen Thai-Massage verwöhnen. Na, wieder hungrig?

 

 

 

Wenn es Sommer in Berlin ist, werden natürlich auch die Nächte im Freien verbracht. Beispielsweise in der Szene-Rooftop-Bar Klunkerkranich auf dem grünen und blühenden Dachgarten des Parkhauses der Neukölln Arkaden. Während hier tagsüber den Gästen eifrig summende Bienen um die Ohren fliegen, sorgen ab dem Abend DJs und Livebands für gute Stimmung. Schon allein wegen des Berlinpanorama – ob unter hellblauem Himmel, ins rot-goldene Licht der untergehenden Sonne getaucht oder wie ein funkelnder Sternenhimmel in der Dunkelheit – lohnt sich ein Besuch im Klunkerkranich.